Gründer von Holy Pit Asmir und Branka in Vietnam Südostasien

Wie alles begann: Die Story von HOLY PIT!

Jede noch so faszinierende Geschichte nimmt an irgendeinem Punkt ihren Anfang. In unserem Fall liegt dieser Punkt in Südostasien, genauer gesagt in Vietnam. Heute möchten wir euch erzählen, wie HOLY PIT entstanden ist. Im Grunde genommen begann alles mit einer einzigen Reise. 

Eine lehrreiche Reise 

Im Jahr 2019 machten die späteren HOLY PIT-Gründer Branka und Asmir eine Reise ans andere Ende der Welt, nämlich nach Vietnam. Neben all den aufregenden Abenteuern blieb ein Erlebnis für die beiden besonders im Gedächtnis. Nämlich die Seite des Landes, die Touristen normalerweise eher verborgen nicht zu sehen bekommen. Umso weniger konnten Branka und Asmir auf einer Kajak-Tour zuerst ihren Augen trauen, denn nicht nur der Strand war voller Abfall. Es befanden sich regelrechte Müllinseln im Meer. Von unberührter Natur konnte hier augenscheinlich schon lang keine Rede mehr sein. Plastiktüten, PET-Flaschen und vor allem: Verpackungen. Verpackungen von Produkten des alltäglichen Lebens, wie beispielsweise Kosmetikartikeln, waren nach dem Aufbrauchen einfach im Wasser gelandet. An diesem lehrreichen Tag zog das spätere Gründer-Paar einen ganzen Sack Müll aus dem Wasser. Und so entstand der Wunsch, Produkte zu schaffen, die dazu beitragen den Müll zu reduzieren. 

 

Plastik im Ozean: Wenn das Meer zum Mülleimer wird 

Schätzungen zufolge befinden sich inzwischen 100 Tonnen Müll in den Meeren. Davon besteht ein Großteil aus Plastik. Jedes Jahr landen mindestens weitere 4,8 Millionen Tonnen Plastik im Meer. Doch wie gelangt unser Abfall in die Ozeane und - etwas naiv gefragt - was ist denn eigentlich so schlimm daran, dass er dort liegt? 

In Ländern wie Südostasien, wo es noch keine geregelte Müllentsorgung gibt, entsteht das Problem vergleichsweise einfach: Hier werden Verpackungen unkontrolliert auf Müllkippen gesammelt und ins Meer geweht oder durch nahegelegene Gewässer dorthin gespült. Teilweise wird sogar mutwillig Müll im Meer entsorgt. Naja, überlegst du jetzt vielleicht, das ist doch alles weit weg und betrifft uns nicht. Denkste! Jeder achtlos liegen gelassene Abfall kann ins nächste Gewässer und so theoretisch weiter ins Meer treiben. Zudem finden sich kleinste Plastikpartikel, wie sie zum Beispiel oft in Kosmetikartikeln vorkommen, manchmal als Mikroplastik im Meer wieder. Andernfalls können sie über unsere Abflüsse in Waschbecken oder Dusche ins Grundwasser gelangen. 

Die Wasserverschmutzung hat verheerende Auswirkungen: Dort vorkommende Tierarten wie Fische oder Vögel sind durch den anfallenden Verpackungsmüll in ihrem Lebensraum bedroht. Sie verschlucken das Meeresplastik, weil sie es mit Futter verwechseln, oder verheddern sich darin. Was so schon traurig genug ist, endet hier leider noch nicht: Das zunehmende Aussterben vieler Tierarten ist eine der großen Umweltbedrohungen unserer Zeit. 

Mit Müll verschmutzter Strand

 

Nicht den Kopf in den Sand stecken - Handeln! 

Zugegeben, was wir dir eben beschrieben haben, klingt ziemlich düster. Aber wir finden, es ist notwendig, um zu verstehen, warum wir mit Leidenschaft tun, was wir tun. Und warum am besten alle mit anpacken müssen. Denn die gute Nachricht ist: Es gibt Hoffnung. Es gibt sie: Innovative und alltagstaugliche Lösungen, mit denen jeder von uns seinen Beitrag leisten kann. Und eine solche wollten Asmir und Branka zunächst für den Deo-Bereich entwickeln. Allein im Jahr 2019 wurden in Deutschland über 255 Millionen Deo-Spraydosen verkauft. Weltweit waren es sogar über drei Milliarden. Soweit, so gut. (Fast) jeder von uns braucht ein Deo, aber herkömmliche Deos müssen natürlich auch regelmäßig entsorgt werden. Insbesondere bei Deo mit Aluminium spielt der Umweltaspekt eine wichtige Rolle. Seine Gewinnung steht nämlich in Zusammenhang mit der Abholzung von Wäldern. Und genau hier setzten Asmir und Branka an: Sie überlegten sich, wie man Deo nachhaltig gestalten kann. 

 

Wege, die es sich zu gehen lohnt, sind nicht immer leicht. 

2019 konnten Branka und Asmir die Verschmutzung der Meere hautnah miterleben. Danach hatten sie zwar Großes vor, aber auch viele offene Fragen. Wie können wir nachhaltig wirtschaften? Was macht nachhaltige Kosmetik genau aus? Wie können wir uns als nachhaltiges Unternehmen auf einem bestehenden Markt durchsetzen? Schritt für Schritt machten sich Branka und Asmir also auf die Suche nach Antworten. Und wenn sie eines auf ihrem Weg gelernt haben, dann, dass das Umsetzen von wirklich bedeutenden Plänen Zeit braucht. Häufig sind einige Zwischenschritte erforderlich, man muss eine neue, ungeahnte Abzweigung nehmen, oder doch nochmal einen Schritt zurücktreten. Aber lies selbst. 


Wer laufen will, muss krabbeln lernen. 

Nach und nach beschäftigte sich das Gründer-Paar also mit dem Thema Schweißgeruch. Zusammen mit einem deutschen Labor tüftelten sie an einer Rezeptur für konzentriertes, veganes Deo ohne unnötige Inhaltsstoffe oder verpackte Luft. Abgefüllt wird die vegane Deocreme in eine Tube aus Zuckerrohr, mit der man über sechs Wochen auskommt - die Geburtsstunde der ALL NATURAL DEOCREME. Damit war der erste Schritt hin zur geruchlosen Nachhaltigkeit getan. Aber das war Asmir und Branka noch nicht genug. Während also die HOLY PIT DEOCREME auf den Markt kam, arbeiteten sie hinter den Kulissen bereits fleißig an der Revolution des Deos! 


Die Revolution des Deos

Bei einem Deo Test fiel Asmir und Branka sofort auf, wie viele verschiedene Deo-Varianten es gibt: Antitranspirant, Deo Stick, Deo Spray, Deo Kristall - aber jedes davon hatte seine Makel. Daher nahmen sich die beiden vor, etwas vollkommen Neues zu schaffen. Das nächste Produkt, das HOLY PIT herausbringen würde, sollte ein echter Meilenstein sein. So viel war klar. Doch die Revolution des Deos klang zunächst einfacher als sie tatsächlich war. Die Produktentwicklung nahm über ein Jahr Arbeit in Anspruch und hat dabei viel Zeit, Nerven und das gesamte Ersparte gekostet. Am schwierigsten war es jedoch, große Unternehmen, wie beispielsweise Produktionen, als kleines Startup von diesem gemeinsamen Weg zu überzeugen. Aber Branka und Asmir hatten ein klares Ziel vor Augen, deshalb war an Aufgeben nicht zu denken. Und so hielten die beiden schließlich ihren ganzen Stolz und das Ergebnis monatelanger Bemühungen in der Hand: das kluge REFILL DEO

“Mehrweg statt Einweg” ist unser Motto. Denn HOLY PIT hat einen Weg gefunden, Deo nachfüllbar zu machen. Ein Case, das man immer wieder auffüllen kann, biologisch abbaubare Kartuschen aus Papier und ein kluges, konzentriertes Deo. Ein Deo ohne Aluminium und Mikroplastik, dafür mit dem Versprechen, dass unser Deo vegan und tierleidfrei ist. Hergestellt wird unser Deo zum Nachfüllen in Österreich und Deutschland. So wollen wir neue Maßstäbe setzen, mit einem Naturkosmetik Deo das wirkt - in einem Markt, der von Deo-Spraydosen und Einwegprodukten dominiert wird. 

 

Wo wir heute stehen 

Mittlerweile teilen sieben Mitarbeitende die Vision von HOLY PIT und möchten der Welt zeigen, dass Nachhaltigkeit keinesfalls langweilig, schwerfällig oder altbacken sein muss. Im Gegenteil - unser nachhaltiges Deo kommt in knalligen Farben daher und ist einfach zu handhaben. Inzwischen haben wir von HOLY PIT Erfahrung mit verschiedensten Kunden gemacht und sind stets dabei, unsere Produkte weiter zu verbessern. 2021 haben wir an Deutschlands beliebtester Gründershow teilgenommen und konnten weitere grüne Unternehmen als Freunde gewinnen. Branka und Asmir schauen dankbar und stolz zurück auf all die positiven Veränderungen, die sie bisher bewirken konnten. Und wir alle blicken Hand in Hand und voller Zuversicht in die Zukunft. Jede Nachricht, in der uns jemand berichtet, dass unser Deo gegen Schweißgeruch hilft, motiviert uns wieder aufs Neue, Beispiele für Nachhaltigkeit im Alltag zu setzen. HOLY PIT ist für uns viel mehr als “nur” nachfüllbares Deo - es ist eine Vision, ständige Innovation und eine riesen Portion Leidenschaft.  

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